Viertel der Seifenmanufakturen

Villen und Schlösser

Nach dem Deutsch-Französischen Krieg von 1870-1871 erfolgte ein wirtschaftlicher Aufschwung. Durch den Bau des Bahnhofs floriert der Handel mit Olivenöl und Seife und macht Salon-de-Provence allmählich wohlhabend. Die reichen Händler ließen sich rund um Salon prächtige Villen bauen. Es entstanden neue Stadtviertel, die sich vor allem südlich und westlich der Stadt entlang breiter Straßen erstrecken.

 

 

Cercle des Arts et Métiers

Kulturverein
Rue des fileuses de soie (Straße der Seidenspinnerinnen)

Der Kulturverein wurde im Jahr 1842 gegründet und musste sich anfangs bei großen Saloner Händlern versammeln,

bevor er über ein eigenes Gebäude verfügte. Das Gebäude wurde 1886 erbaut, ging aber erst 1894 faktisch in den

Besitz des Kulturvereins über.

 

 

 

Théâtre Armand

Théâtre Armand (Nostradamus-Boulevard)

Das 1883 eingeweihte Armand-Theater entstand aus der Begeisterung, die Etienne Armand für die Bühnenkünste empfand. Der wohlhabende Seifenhändler baute in der Stadt ein Theater, das bei seinem Tod an die Gemeinde überging. Das außen eher nüchtern wirkende Gebäude besitzt innen ein italienisches Dekor.

> Das Innere des Baudenkmals kann nicht immer besichtigt werden.

 

 

 

Hôtel Roche

Hôtel Roche (Nostradamus Boulevard)

Das im Jahr 1902 am Nostradamus-Boulevard von dem Händler Pascal Boy erbaute Anwesen wurde 1930 von dem Schmierstoffhersteller Edouard Roche gekauft, der es durch den Zukauf der an das Schloss angrenzenden Fabrik erweiterte.

> Herrenhaus in Privatbesitz, der Zugang in das Gebäudeinnere ist untersagt.

 

 

 

Château des Louanes

Schloss von Louanes (Parc de la Légion d'Honneur)

Das im Jahr 1902 am Nostradamus-Boulevard von dem Händler Pascal Boy erbaute Anwesen wurde 1930 von dem Schmierstoffhersteller Edouard Roche gekauft, der es durch den Zukauf der an das Schloss angrenzenden Fabrik erweiterte. Die Gemeinde Salon-de-Provence kauft 1998 den brachliegenden Garten und macht daraus den "Parc Floral de la République ",heute "Park der Ehrenlegion".

> Herrenhaus in Privatbesitz, der Zugang in das Gebäudeinnere ist untersagt

 

Hôtel Ravoire

Hotel Ravoire (boulevard de la République)

Die Villa La Colombe, heute Hôtel Ravoire genannt, wurde von dem Saloner Industriellen Pascal Anthime Ravoire im Jahr 1880 erbaut. Das Herrenhaus umfasste einen ausgedehnten Hof an der Vorderseite sowie einen sehr großen Garten, der einem von einer Bank gebauten Nebengebäude weichen musste.

 

 

Hôtel Bourgue

Hotel Bourgue (boulevard de la République)

 

Das Herrenhauss wurde im Jahr 1900 von dem Öl-und Seifenhändler Auguste Girard erbaut. 1928 wurde es an den Öl-und Seifenhändler Alphonse verkauft, der nach der Krise von 1914 in die Rösterei wechselte. Hinter der Villa kann man noch ein wunderschönes Sommerhaus erblicken.

Herrenhaus in Privarbesitz, der Zugang in das Gebäudeinnere ist untersagt.

 

 

 

Palais de justice

Justizpalast (boulevard de la République)

Der heutige Justizpalast, der auch unter dem Namen Villa armieux bekannt ist, wurde 1903 im Stadtviertel von Louanes von Edmond Marius Armieux erbaut. Er richtete dort einen Theatersaal für seine Frau ein, die Sängerin war und konzerte für die feine Saloner Gesellschaft gab. Das Schloss wurde 1939 verkauft und war während des Krieges von deutschen Truppen besetzt. Im jahr 1951 kaufte es die Stadt Salon und richtete dort das Handelgericht ein.

Herrenhaus in Privarbesitz, der Zugang in das Gebäudeinnere ist untersagt.

 

 

 

Hôtel Couderc - Clinique Vignoli

Hôtel Couderc (Clinique Vignoli, avenue Paul Bourret)

Gegen Ende des 19, jahrhundets sind Fernand Couderc, ein reicher Marseiller Händler, und Chafferd in der Manufaktur « Chaffard et Couderc » assoziiert, die extrafeines Olivenöl, seifen und Schmieröle herstellt. Sie ist eine der gröβten Manufakturen in Salon. Im Jahr 1925 wird sie von Marius Fabre übernommen, während das im Jahr 1900 errichtete schloss und der park 1927 an den Arzt Vignoli verkauft warden, der dort seine Klinic einrichtete.

Herrenhaus in Privarbesitz, der Zugang in das Gebäudeinnere ist untersagt.

 

 

 

Seifenmanufaktur Fabre (avenue Paul Bourret)

 

Marius Fabre began 1900 mit der Seifenherstellung in einem Schuppen hinten in seinem Garten. Im Jahr 1925 nutzt er die Zeit des wirtschaftlichen Wohlstandes und übernimmt die ehemalige Seifenmannufaktur “Chaffard et Couderc”

Es handelt sich um eines der gröβten Saloner Anwesen mit einer noch immer aktiven Seifenmanufaktur und einem shlossartigen Herrenhaus, in dem heute die Vignoli-Klinic untergebrachtist.

 

 

Savonnerie Rampal Latour (Félix Pyat Straβe)

Im Jahr 1885 kommt Pierre Rampal aus der dritten Generation von Seifenmachern nach Salon und arbeiter in der Seifenmanufaktur Gounelle. Auf der Weltausstellung von Paris im Jahr 1900 erhält er die Goldmedaille für seine Marseiller Seife “La Côte d’Azur »

1907 gründer er seine eigene Seifenmanufaktur « Rampal et fils » in der félix Pyat-Straβe Nr.71, die heute noch aktiv ist.

 

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